Freitag, 13. März 2026

Welttag des Schlafes

Passend zum heutigen Weltschlaftag, der 2026 übrigens unter dem Motto: "Sleep Well, Live Better" steht, habe ich ganz ausgezeichnet geschlafen und viel Skurriles geträumt. Dass dieser Tag immer im März kurz vor der Tag- und Nachtgleiche, aber auch vor der Zeitumstellung von Normal- auf Sommerzeit stattfindet, sollte zu denken geben. Denn dieser Tag soll auf die Bedeutung des Schlafes für die Gesundheit hinweisen und die Zeitumstelllung tut alles dafür, gesunden Schlaf zu torpedieren. 
Grund für diese Zeilen ist aber, dass ich gerade letzte Woche ein wunderbares Buch zum Thema Schlafen gelesen habe, nämlich:
 
- "Der Schlaf der Anderen" von Tamar Noort.
Dieses Buch beginnt zwar in einem Schlaflabor, führt dann aber darüber hinaus in die Leben zweier Frauen, die sich gegenseitig mehr beeinflussen, als sie es selbst zu bemerken scheinen. Und diese Veränderungn geschehen so leise und unaufhaltsam, dass es schwierig für mich war, das Buch wieder aus der Hand zu legen, weil die Freude darüber so groß war.  
Wunderbar geschrieben, eine absolute Leseempfehlung!
 
Aber es gab auch schon so einige andere Bücher zum Thema Schlaf, die ich gelesen und genossen habe. 
 
Allen voran ein Klassiker 
- "Schlafes Bruder" von Robert Schneider.
Die bemerkenswerte Geschichte des Elias Alder habe ich zwar schon in den 90er Jahren gelesen, aber es ist ein Buch das einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Von Einem, der (nicht nur) durch sein besonderes Gehör und seiner Liebe zur Musik zum Aussenseiter im Dorf wird, der durch sein Talent Menschen bezaubern kann und trotzdem keinen Weg findet, in den engen gesellschaftlichen Strukuren weiterzuleben. 
 
- "Schlaf" von Haruki Murakami.
Diese Erzählung, die einer (alp)traumhaften Episode ähnelt, handelt von einer Frau, die einfach nicht mehr schlafen kann, jedoch nicht müde wird. Er beschreibt darin, was sie tut, statt zu schlafen. Sie liest, geht schwimmen, betrachtet ihren Mann und ihren Sohn im Schlaf.
Ich habe eine von Kat Menschik illustrierte Ausgabe dieser Geschichte (danke Elke!), die mir bewußt gemacht hat, wie unterschiedlich die Bilder sind, die beim Lesen entstehen, konnte ich doch die Bilder der Künstlerin zum Teil überhaupt nicht mit der Geschichte verbinden. 
 
Und dann steht auf meiner "Will-lesen-Liste" auch noch:
"Der längste Schlaf" von Melanie Raabe. 
 
Mehr fallen mir jetzt nicht ein, aber vielleicht hat ja die eine oder andere von euch noch ein paar Schlaf-Titel für mich!

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