Mit den drei Wörtern: "Nase - dunkel - Eimer" habe ich schon im März letzten Jahres ein Drabble geschrieben, heute war mir mal wieder danach, eine 100-Wörter-Geschichte zu verfassen und habe mich erneut von den drei Begriffen inspirieren lassen.
Verdaddert reibt Erwin sich die schmerzende Nase. Wo bitte ist er dagegen gelaufen? Es war so dunkel, dass er nicht mal seine Hand vor den Augen erkennen kann. Unsicher bleibt er stehen. Und als hätte sein Gehirn diese Pause gebraucht, liefert es jetzt langsam die Bilder, die ihm seine Situation erklären. Ganz plötzlich war der Strom im Haus weg gewesen und Hilma, seine Mutter hat ihn in den Keller geschickt, um die Sicherungen zu kontrollieren. Dabei muss er gegen einen Türstock gelaufen sein. Vorsichtig greift er an seinen Riechkolben und spürt ein Knochenstück herausragen. Na super, die ist im Eimer.
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